Dem Haarausfall in und nach den Wechseljahren gilt es besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Es findet zwar durch die Menopause eine hormonelle Umstellung im Körper statt – doch hat diese nicht den oftmals angenommenen Einfluss auf das Haarwachstum, wie es bisher vermutet wurde.
Studien haben ergeben, dass vor allem der veränderte Stoffwechsel nach der Menopause einen grossen Einfluss auf das Haarwachstum hat. Diese Stoffwechselprozesse ähneln nach den Wechseljahren, denen beim Mann. Die Frau hat fortan nicht mehr die Möglichkeit, Ihre Gifte Monat für Monat durch die Monatsblutung auszuscheiden. Sie muss nun Gifte und Säuren permanent verstoffwechseln – genau wie der Mann. Das Ergebnis ist ein voranschreitender Verlust von körpereigenen Mineralstoffen, welche die Basis für gesundes Haarwachstum bilden.
Vorbeugen und entgegenwirken kann man dieser Form des Haarausfalls durch eine diesen Tatsachen angepasste Lebensführung. Das heisst vor allem eine zweckmässige Ernährung mit ausreichend Vitalstoffen, Bewegung, und das Vermeiden von haarfeindlichen, säurebildenden Lebens-und Genussmitteln.
Der Eintritt der Wechseljahre muss nicht mit Haarausfall oder einem verschlechterten Haarbild einhergehen.
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